
Ein ganz wichtiges Thema...!!!!!!!
Hund allein im Auto...!!!
Lassen Sie Ihren Hund niemals in praller Sonne alleine im Auto!
Ab ca. 20°C Außentemperatur reichen schon wenige Minuten in einem verschlossenen
Auto in praller Sonne, um den Hund in eine lebensbedrohliche Situation zu
bringen, da sich das Auto auf bis zu 50°C aufheizt. Hunde und Katzen schwitzen
nicht. Sie regulieren den Wärmeaustausch durch Hecheln. Die dadurch entstehende
Wasserverdunstung muss das Tier durch Trinken ausgleichen. Hat es dazu keine
Möglichkeit, kommt es zur Hyperthermie, d.h. die Körpertemperatur steigt an, die
Tiere kochen im wahrsten Sinne des Wortes innerlich. Zellen und Organe gehen
kaputt. Schließlich kollabiert das Tier nach qualvollem Kampf und stirbt
letztendlich an Herzversagen. Erste Anzeichen dieser Überhitzung: Unruhe, eine
weit herausgestreckte Zunge bei gestrecktem Hals, Taumeln, Erschöpfung. Ab 40°C
Körpertemperatur treten Kreislaufbeschwerden auf. Lebenswichtige Organe werden
weniger mit Blut versorgt, was zum Schock führen kann. Steigt die
Körpertemperatur auf 43°C an, gerinnt das körpereigene Eiweiß, was
Bewusstlosigkeit und den Tod zur Folge haben kann.
Was können Sie tun, wenn Sie einen Hund in Not im Auto sehen?
· Verständigen Sie sofort die Polizei
· Helfen Sie umgehend. Ein Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall! Das Tier
muss deshalb so schnell wie möglich in tierärztliche Behandlung. Bringen Sie das
Tier umgehend an einen schattigen Platz und kühlen Sie es langsam mit nasskalten
Tüchern für mindestens 30 Minuten ab. Ist der Hund bei Bewusstsein - und nur
dann - schluckweise Wasser anbieten. Bei Bewusstlosigkeit muss der Hund in die
stabile Seitenlage gebracht werden, wobei die Zunge heraushängen muss.
Je mehr Menschen wissen, wie gefährlich es für einen Hund im heißen Auto werden
kann, desto weniger Tiere müssen sterben.

Giftig oder nicht?
Giftige Lebensmittel und Pflanzen
Kurz nicht aufgepasst, schon hat Wauzi etwas gefressen, das ihm nicht bekommt,
oder Sie geben Ihrem Hund unwissentlich etwas,
was für uns Menschen völlig unbedenklich sind, jedoch dem Stoffwechsel von
Hunden schwer zusetzt. Auch Pflanzen im Garten
können grosse Gefahren bergen, vor allem junge Hunde probieren diese gerne (Eve
hat die Iris “probiert”, Gismo konnte ich kaum von der Yucca fernhalten). Auch
gibt es falsche Annahmen bzgl. der Wirkung von Lebensmitteln wie z.B. Knoblauch.
Schokolade
Schokolade enthält Theobromin.
Dieser Stoff befindet sich vor allem in dunkler Bitterschokolade.
Je höher der Kakaoanteil in der Schokolade, umso mehr Theobromin enthält sie.
Der Stoff kann im Hundekörper nich abgebaut werden,
zweieinhalb Tafeln schwarzer Schokolade können laut Tierarzt Dr. Wendlberger
einen ausgewachsenen Hund mit 40 Kilogramm
Körpergewicht töten. Symptome einer Theobromin-Vergiftung:
Unruhe, starker Harndrang und Muskelkrämpfe, die im schlimmsten
Fall zu Herzversagen führen können.
Weintrauben und Rosinen
Wer denkt bei diesen Früchten an böses? Es reichen pro Kilogramm Körpergewicht 3
grosse Weintrauben oder eine Handvoll Rosinen, um beim Hund akutes
Nierenversagen auszulösen. Es ist zum heutigen Zeitpunkt nicht klar, welcher
Wirkstoff das Nierenversagen auslöst, ob
auch nur bestimmte Rassen davon betroffen sind und ob es auch bei regelmäßigem
Verzehr kleiner Mengen zu Vergiftungen kommen kann. (vermutlich sind es die
Kerne)
Es wird jedenfalls von professionneller Seite davor gewarnt, Hunden Weintrauben
zu geben.
Nachtschattengewächse
Zu den Nachtschattengewächsen gehören über 90 Pflanzengattungen.
Darunter sind viele gängige Gemüsesorten wie Tomaten, Paprika, Auberginen und
Kartoffeln. Nachtschattengewächse enthalten das für Hunde giftige Solanin und
sollten deshalb nicht verfüttert werden.
Das Solanin befindet sich vor allem in den grünen Teilen des Gemüses und in
unreifen Früchten. Mögliche Symptome einer Vergiftung: Übelkeit, Durchfall und
Niedergeschlagenheit.
Avocados, Obstkerne und Macadamianüsse
Eine Avocado-Sorte enthält Persin, diese Sorte ist allerdings schwer zu
identifizieren, daher sollten Avocados nie verfüttert werden. Persin führt zu
schweren Atembeschwerden und Herzmuskelschäden. Vorsicht auch bei Obstkernen,
die zerkaut und zerbissen - auch für Menschen - gefährliche Blausäure (Cyanwasserstoff)
freisetzen. Auch Macadamianüsse enthalten Blausäure.
Kohl und Hülsenfrüchte
Blumenkohl, Grünkohl, Brokkoli, Wirsing, Rosenkohl, Kohlrabi, Rot- und Weißkohl
können schmerzhafte Blähungen hervorrufen.
Sie sind zwar nicht giftig, haben jedoch unnangenehme Nebenwirkungen –
Chinakohl verursacht hingegen keine Blähungen. Einige Hunde vertragen
alle Kohlsorten gut. Eventuell anfangs mit kleinen Mengen ausprobieren,
wie der Hund die Sorte verträgt, Ihre Nase wird es schnell zeigen. Kohl nicht
roh geben. Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen und Linsen gehören nicht in
den Hundenapf. Sie verursachen Blähungen. Bohnen enthalten zudem den Giftstoff
Phasin, der zu Magen-Darm-Beschwerden führen kann.
Gewürze
Der Magen-Darm-Trakt des Hundes ist nicht auf scharfe Speisen ausgerichtet.
Eigentlich dürften Hundehalter nicht einmal auf den
Gedanken kommen, ihrem Hund stark gewürzte Gerichte wie scharfes thailändisches
oder chinesisches Essen mit viel Pfeffer
zu geben. Ein wenig Salz im Essen ab und an ist hingegen positiv.
Milchprodukte
Milchprodukte sollte nicht in grossen Mengen verfüttert werden, sie enthalten
Lactose, die für Hunde schwer verdaulich ist. Es kann
zu Verdauungsschwierigkeiten und bei extremer Unverträglichkeit auch zu einer
Entzündung der Bauchspeicheldrüsekommen.
Ausnahmen sind Hart-, Schnitt- und Weichkäse – diese Sorten sind laktosefrei
bzw. enthalten nur noch geringe Mengendavon. Von Schimmelkäse ist abzuraten, er
kann zu Durchfall führen.
Schweinefleisch
Rohes Schweinefleisch (auch Wildschweinfleisch) kann Träger des
für Menschen ungefährlichen, für Hunde aber in der Regel tödlichen
Aujeszky-Virus sein. "Die Krankheit geht mit hohem Fieber einher, führt zu einem
hochgradigen Juckreiz und die Tiere sterben innerhalb von wenigen Tagen“, sagt
Tierarzt Wendlberger. Dem verseuchten Fleisch ist rein gar nichts anzusehen.
Eine einfache Methode, das
Virus unschädlich zu machen, ist das Schweinefleisch zum Beispiel durch Braten
auf über 55 Grad zu erhitzen. Um ganz sicher zu gehen, verbannen wir
lieberSchweinefleisch von der hündischen Speisekarte, das betrifft auch
getrocknete Ware (Schweineohren oder Nasen), diese kann auch noch den
gefährlichen Virus tragen.
Giftige Pflanzen
Vergiftungen durch Pflanzen sind eher die Ausnahme, können vereinzelt
aber vorkommen. Giftige Pflanzen, die in der Natur wachsen, sind zum Beispiel
Goldregen, Fingerhut und Maiglöckchen. Bei letzteren ist
„sogar das Wasser giftig, wenn sie in einer Vase standen und der Hund daraus
trinkt“, erklärt Wendlberger. Tödlich sind Maiglöckchen jedoch zum Glück nicht.
„Philodendron oder Eibe können zu Verätzungen der Mundschleimhaut führen“, fährt
der Tierarzt fort. Auch verschiedene
Zimmerpflanzen wie Primeln, Fikus oder Topfazaleen sind für den Hund giftig.
Wendlberger sieht jedoch bei aller Vorsicht keinen Grund zu großer Sorge: „Der
Vergiftungsverdacht wird zwar oftmals von
Besitzern geäußert, kommt aber selten vor.“
Allgemeine Vergiftungssymptome durch Pflanzen können geweitete Pupillen,
Herzrasen und Blut im
Urin sein. Krämpfe und Schluckbeschwerden gehören ebenfalls zu
den klassischen Symptomen einer Vergiftung. All das sind Ver-
änderungen, auf die Besitzer achten sollten und die relativ einfach zu erkennen
sind. Bei einem Verdacht auf Herzrasen empfiehlt Wendlberger, einfach mal die
Hand auf den Brustkasten zu legen. Ruht der Hundfriedlich
auf seinem Platz, sollte sein Herz nichtpochen wie nach dem Toben mit dem
Nachbarshund. Nimmt der Hund Futter auf und lässt es anschließend sofort wieder
herausfallen, deutet dies auch darauf hin, dass mit ihm etwas nicht in Ordnung
ist. Zeigt Ihr Hund die genannten Auffälligkeiten oder sollten
Sie aus anderen Gründen den Verdacht auf eine Vergiftung Ihres Hundes hegen,
sollten Sie umgehend einen Tierarzt aufsuchen.
